Team Zastrow: Carolabrücke – der Stadtrat hat dazu klar entschieden
Eine leistungsfähige Verkehrsanlage für alle, mit vier Fahrspuren für den
Autoverkehr
Team Zastrow kritisiert die neuerlichen Diskussionen zur
Grundsatzentscheidung über den Wiederaufbau der Carolabrücke. Der Beschluss
des Stadtrates ist eindeutig: „Der Brückenzug soll eine leistungsfähige
Verkehrsanlage für alle Verkehrsträger (MIV, ÖPNV, Rad- und Fußverkehr)
schaffen; dabei sind weiterhin vier Fahrspuren für den MIV vorzusehen.“
Dafür votierten 44 Stadträte, das sind fast zwei Drittel des Stadtrates.
Dem Beschluss voraus ging eine umfassende Diskussion in der Öffentlichkeit,
in der alle wesentlichen Argumente vorgetragen wurden. Neue Erkenntnisse
liegen seitdem nicht vor. Beteiligt waren an der Beratung der
Grundsatzentscheidung alle Stadtbezirksbeiräte, alle Ortschaftsräte und der
fachlich zuständige Bauausschuss. Insgesamt haben 23 Gremien an der
Beschlussfassung mitgewirkt.
Dazu Holger Zastrow:
„Es irritiert sehr, wenn jetzt erneut von „Experten“ die
Grundsatzdiskussion über den Neubau der Carolabrücke aufgemacht wird. Vor
allem der Verweis auf die angebliche Ahnungslosigkeit der Stadträte, die
mit großer Mehrheit den Beschluss gefasst haben, hinterlässt Fragen an dem
Demokratieverständnis der „Experten“, die sich jetzt zu Wort melden. Der
Stadtrat hat eine leistungsfähige Verkehrsanlage für alle Verkehrsträger
(MIV, ÖPNV, Rad- und Fußverkehr) mit vier Fahrspuren für den MIV bestellt.
Daran gibt es nichts zu deuteln oder zu interpretieren. Es ist nicht neu,
dass der grüne Verkehrsbürgermeister versucht eindeutige
Stadtratsbeschlüsse zu „interpretieren“ oder zu ignorieren, wie die
Beispiele Blaues Wunder, Marienbrücke oder Laubestrasse zeigen. Wir warnen
deutlich davor bei den Planungen zur Carolabrücke vom eindeutigen
Stadtratsbeschluss abzuweichen.“
F.d.R.d.A.
Thomas Blümel
Geschäftsführer
Fraktion Team Zastrow
0351 4881030

