Team Zastrow: Elberadweg – Bürgermeister Kühn täuscht die Öffentlichkeit Fertige Planungen liegen bereits seit 2010 vor, Varianten seit 2013 Team Zastrow hat am 25. März 2026 öffentlich gemacht, dass die bisherigen Planungen zum Elberadweg in Johannstadt durch den zuständigen Bürgermeister S. Kühn (Grüne) auf Null gestellt und komplett von vorn begonnen werden. Der öffentlichen Kritik daran, unter anderem durch den ADFC, begegnete die Landeshauptstadt mit einer Pressemitteilung am 30. März 2026. In dieser Mitteilung wurden mehrere Behauptungen aufgestellt, die sich bei einer Prüfung als unwahr und damit als versuchte Täuschung der Öffentlichkeit darstellen. Die Planungen zu Elberadweg in Johannstadt/Blasewitz lagen bereits 2010, also ein Jahr vor dem Stadtratsbeschluss zum Antrag A039/11 vor. Dies geht aus einer Anfrage vom damaligen SPD-Stadtrat Axel Bergmann hervor, die der am 5. Oktober 2010 gestellt hatte: „Wie ist der genaue Planungsstand? Welche weiteren planungsrechtlichen Schritte sind notwendig, bis der Bau beginnen kann und wie ist der Zeitplan für diese Schritte bis zur Umsetzung? Die Genehmigungsunterlagen für das genannte Vorhaben sind fertiggestellt. Aufgrund der naturschutzfachlichen Betroffenheiten (UVP-Pflicht) ist die Durchführung eines Planverfahrens erforderlich. Derzeit erfolgt die Vorprüfung der Planfeststellungsunterlagen durch die Landesdirektion Dresden.“ Anders als jetzt von der Stadt behauptet, gibt es bereits einen Variantenvergleich über die Umsetzung des Beschlusses des Stadtrates zum Antrag A0309/11. Die dazu notwendigen Unterlagen liegen bereits seit 2013 bei der Landesdirektion vor. Zitat aus der Beschlusskontrolle zum Antrag A0309/11 vom 2. September 2013: „Für das oben genannte Verkehrsbauvorhaben hat die Landeshauptstadt Dresden einen Antrag auf Planfeststellung bei der Landesdirektion Sachsen gestellt. Der Plan für das oben aufgeführte Bauvorhaben hat zur allgemeinen Einsicht ausgelegen. Im Rahmen des Anhörungsverfahrens wurde am 10. Juli 2012 bei der Landesdirektion Sachsen ein Erörterungstermin durchgeführt. Im Ergebnis ist festzustellen, dass aufgrund der erheblichen Beeinträchtigung des FFH-Gebietes durch das Bauvorhaben und der Einsprüche von Naturschutzverbänden weitere Umweltuntersuchungen durchzuführen sind. Zur abschließenden Bewertung und Abwägung der Vorzugsvariante der Landeshauptstadt Dresden (Parallelweg) war ein Variantenvergleich (Flächenbilanz, verkehrliche Auswirkungen, Schutzgebietseingriffe etc.) mit den in der Vorplanung untersuchten Trassen sowie einer zusätzlichen Untersuchung längs des Käthe-Kollwitz-Ufers vorzulegen. Diese Unterlagen wurden erarbeitet, werden derzeit durch die Landesdirektion Sachsen geprüft und im Anschluss erneut ausgelegt.“ Dies gilt ebenso für die Aussage, die sich auf die Querverbindungen zum Radweg bezieht. Der Stadtratsbeschluss dazu erfolgte in der gleichen Sitzung am 7. Juli 2011, wie der Beschluss zum Radweg selbst. Seitdem torpediert das Umweltamt die Umsetzung dieses Beschlusses. Zitat aus der Beschlusskontrolle zum Antrag A0346/11 vom 21. Juli 2024: „Für die genannten Bauvorhaben wurde eine Objektplanung erarbeitet und aufgrund der Betroffenheit des festgesetzten Flora-Fauna-Habitat (FFH)-Gebietes „Elbtal zwischen Schöna und Mühlberg" die Planfeststellung einschließlich landschaftspflegerischer Begleitplanung und Vorprüfung zur FFH Verträglichkeit vorbereitet. Im Rahmen der umweltfachlichen Bewertungen wurde eingeschätzt, dass das Vorhaben aus naturschutzrechtlicher Sicht nicht genehmigungsfähig ist“ Dazu erklärt Holger Zastrow: „Der Elberad- und Wanderweg ist für die Dresdner, aber auch für Touristen der mit Abstand wichtigste, schönste und beliebteste Weg. Die vielfältige Nutzung durch Radfahrer und Skater, Familien mit Kindern, Rollstuhlfahrer, Jogger oder Hundebesitzer führt insbesondere in der Innenstadt zu Konflikten im Miteinander. Der vorhandene Platz ist einfach zu gering, um allen Nutzern des Weges jederzeit Sicherheit und Komfort zu garantieren. Eine deutliche Zunahme des Radverkehrs geht einher mit einer deutlichen Zunahme von Unfällen, bei den Menschen verletzt werden. Darauf hat der Stadtrat bereits vor über 15 Jahren mit den notwendigen Beschlüssen reagiert. Die Verantwortung für diese Situation tragen Verkehrsbürgermeister S. Kühn (Grüne), sein Vorgänger R. Schmidt-Lafontain (Grüne) und die Umweltbürgermeisterin E. Jähnigen (Grüne). Sie haben die Beschlüsse des Stadtrates absichtlich oder aus Unfähigkeit nicht umgesetzt, die gute Arbeit ihres Vorgängers J. Marx (CDU) ignoriert und versuchen nun die Öffentlichkeit darüber zu täuschen, in der Hoffnung, dass es niemand merkt. Das ist eine falsche Hoffnung. Wir werden dieser Sache jetzt auf den Grund gehen und herausfinden was in den zuständigen Ämtern gelaufen ist. Selbst der grüne Lobbyverband ADFC hat inzwischen erkannt, dass seit 15 Jahren nur immer neue Gründe für das Scheitern genannt werden und seitdem in Johannstadt kein einziger Meter vom Elberad- und Wanderweg ausgebaut wurde. Wir schließen uns der Forderung an, den Weg kurzfristig zu verbreitern und damit für eine Entlastung zu sorgen. Stadtrat und Oberbürgermeister machen sich lächerlich, wenn sie dem Treiben der grünen Verhinderungswichte weiter tatenlos zusehen. Daher muss es jetzt lückenlose Aufklärung und dann auch im Ergebnis auch personelle Konsequenzen geben.“ F.d.R.d:A. Thomas Blümel Geschäftsführer Fraktion Team Zastrow 0351 4881030

