Team Zastrow: Fuß- und Radwege werden auch 2026 nur geringfügig besser
Hauptziel bleibt die Verdrängung und Behinderung des Autoverkehrs

Die Pläne von Verkehrsbürgermeister S. Kühn für Fuß- und Radwege im Jahr
2026 werden nur zu einer geringfügigen Verbesserung dieser Verkehrsanlagen
führen. Priorität haben vor allem Maßnahmen bei denen der Autoverkehr
weiter ausgebremst wird. Die Verbesserung und Erweiterung des Elberadweges,
die seit 15 Jahren durch zahlreiche Beschlüsse des Stadtrates beauftragt
ist, wird erneut nicht stattfinden.

Fraktionschef Holger Zastrow dazu: „Grüne Verkehrspolitik in Dresden ist
gescheitert. Seit zehn Jahren verantworten grüne Bürgermeister das
Verkehrsressort. Im Ergebnis stehen weder der öffentliche Nahverkehr, noch
die Autofahrer und auch nicht die Radfahrer oder Fußgänger besser da. Der
Zustand vieler Fußwege ist katastrophal. Daran ändern auch punktuelle
Maßnahmen nichts. Millionen für Radrouten stehen winzige Beträge zur
Sanierung der vorhandenen Fuß- und Radwege gegenüber. Der Kampf gegen das
Auto ist offenbar das oberste Ziel der grünen Verkehrspolitik, er scheitert
am realen Leben und den Notwendigkeiten und Bedürfnissen der Menschen und
der Wirtschaft.“

Er ergänzt: „Kein Mensch braucht Elterntaxihaltestellen. Allein der Begriff
legt offen welches Weltbild sich damit verbindet. Eltern fahren zu Schulen
und Kindertagesstätten nicht aus Jux. Sie müssen ihren Lebensunterhalt
verdienen und benötigen individuelle Mobilität ohne schikaniert zu werden.
Verkehrspolitik ist auch keine Erziehungsmaßnahme für Bürger.“

F.d.R.d.A.

Thomas Blümel
Geschäftsführer
Fraktion Team Zastrow
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