In der Sitzung des Kulturausschusses am 13. Januar 2026 wurde durch die
zuständige Bürgermeisterin A. Klepsch (Linke) die Vorlage Nutzungs- und
Betreibungskonzept für einen Gedenkort mit einer Bildungs-, Vermittlungs-
und kulturellen Begegnungsstätte Alter Leipziger Bahnhof zum wiederholten
Male vertagt. Eine vorgezogene Förderung des potentiellen Betreibers der
Gedenkstätte wurde durch den Ausschuss daher abgelehnt.

Im Nachgang der Sitzung wurde diese Entscheidung von der Stadträtin
Herpertz (Piraten) medial zum Skandal hochstilisiert.


Dazu Matteo Böhme: „Der Klickzahlenpopulismus der Stadträtin Herpertz von
den Piraten schadet dem Andenken an die jüdischen Opfer. Weder war sie in
der Sitzung des Kulturausschusses anwesend, noch hat man von ihr in den
vergangenen Jahren etwas Substanzielles zum Thema vernommen. Dresden hat
eine reiche Erinnerungskultur, die sehr unterschiedlichen Perspektiven Raum
bietet. Die von den extremen Rechten und Linken immer wieder versuchte
Instrumentalisierung des Themas Erinnern zur Gewinnung von Aufmerksamkeit
stößt bei den allermeisten Dresdnern, denen wir uns verbunden fühlen, nur
noch auf Unverständnis und Ablehnung.“

Er ergänzt: "Die jetzt beantragte Sondersitzung des Stadtrates zur Beratung
der  Vorlage ist genau solch eine Instrumentalisierung. Seit über 10 Jahren
verhindern  die Einreicher jede Entwicklung des Geländes am Alten Leipziger
Bahnhof  und  wollen  nun  eine Entscheidung zu einem Grundstück erzwingen,
dass der Stadt gar nicht gehört. "

F.d.R.d.A.

Thomas Blümel
Geschäftsführer
Fraktion Team Zastrow
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