In dieser Woche standen für uns als Fraktion Team Zastrow vor allem der Veranstaltungsschutz, der Glasbrunnen an der St. Petersburger Straße und die Bewerbung Dresdens für die Deutschlandtour 2027 im Mittelpunkt. In unserem Wochenrückblick ordnen wir diese Entwicklungen politisch ein und benennen, wo aus unserer Sicht weiterer Klärungs- und Handlungsbedarf besteht.
Veranstaltungsschutz und Terrorschutzkosten
Der Bereich Veranstaltungsschutz bleibt nach wie vor ein zentrales Thema in der politischen Debatte unserer Stadt. Die Stadtverwaltung hat Pläne zur Schaffung von vier neuen Stellen zur Verbesserung des Veranstaltungsschutzes vorgestellt. Aus unserer Sicht ist diese Maßnahme jedoch übertrieben und zeigt eine problematische Prioritätensetzung, die nicht im Verhältnis zu den eigentlich benötigten Lösungen steht. Während wir die Notwendigkeit eines effektiven Veranstaltungsschutzes anerkennen, fordern wir die Stadt auf, die Kosten für den Terrorschutz von Veranstaltungen zu übernehmen. Diese Finanzierungsfrage bleibt nicht nur ungelöst, sondern ist auch dringend klärungsbedürftig, um die Verantwortung für die Sicherheit bei großen Events langfristig zu sichern.
Welche Maßnahmen sind wirklich notwendig, um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten? Wir werden das Thema weiter intensiv begleiten und auf eine klärende Entscheidung drängen, um mehr Transparenz und Verantwortlichkeit in diesen Bereichen zu erreichen.
Quellen: TAG24
Glasbrunnen bleibt außer Betrieb
Der Glasbrunnen an der Ecke Grunaer Straße/St. Petersburger Straße läuft seit dieser Saison nicht mehr. Der Grund für diesen Zustand ist, dass seit dem Umzug der Stadtverwaltung ins neue Stadtforum kein Zugang mehr zum Technikraum im betreffenden Gebäude besteht. Dies ist bedauerlich, da der Brunnen eine beliebte Attraktion und ein wichtiger Teil des Stadtbildes ist. Unsere Nachfragen zu dieser Situation zeigen, dass hier weiterer Klärungsbedarf besteht. Aus unserer Sicht ist es wichtig, dass solche öffentlichen Einrichtungen in Dresden kontinuierlich funktionieren. Wir sehen es als problematisch an, dass die Stadtverwaltung nicht in der Lage ist, einen reibungslosen Zugang zu den erforderlichen technischen Einrichtungen zu gewährleisten.
Wir werden das Thema weiter verfolgen und die Stadtverwaltung zur Klärung der Verantwortlichkeiten auffordern. Es ist entscheidend, dass die Stadt geeignete Maßnahmen ergreift, um den Betrieb solcher Infrastrukturen zu sichern und somit auch das Stadtbild attraktiv zu halten.
Quellen: Dazu haben wir einmal nachgefragt | TAG24 | TAG24
Bewerbung für die Deutschlandtour 2027
Dresden hat die Chance, sich als Etappenort für die Deutschlandtour 2027 zu bewerben, und wir sehen dies als eine positive Entwicklung für die Sportstadt Dresden. Diese Bewerbung könnte maßgeblich Impulse für den Radsport in unserer Stadt setzen. Die Vielzahl an Radsportbegeisterten und die schon bestehenden sportlichen Initiativen bieten ein hervorragendes Fundament, um das Radsportangebot weiter auszubauen und das öffentliche Interesse an sportlichen Veranstaltungen zu fördern.
Wir unterstützen die Bewerbung im Stadtrat und werden dieses Thema aktiv begleiten. Die Deutschlandtour als erstklassige Veranstaltung bietet nicht nur die Möglichkeit, unsere Stadt als sportliches Zentrum zu präsentieren, sondern könnte auch zur Förderung des Tourismus und der lokalen Wirtschaft ebenso wie zur Motivation von Nachwuchssportlern beitragen.
Ob sich Dresden im Wettbewerb um die Austragung der Etappe durchsetzen kann, bleibt abzuwarten. Jedoch sind wir optimistisch, dass diese Initiative ein weiterer Baustein zur Stärkung der Sportinfrastruktur in Dresden sein wird und sinnvolle Perspektiven für den Radsport eröffnet.
Quellen: Saechsische.de
Campuslinie und Verkehrsprovisorien
Die Diskussion um die Campuslinie und die Verkehrssituation rund um den Wasaplatz steht weiterhin im Fokus unserer politischen Arbeit. Die Stadtverwaltung hat eine Planung vorgelegt, die eine Umleitung des Kfz-Verkehrs vorsieht, jedoch verteidigt sie dies ohne die Bereitstellung eigener Haushaltsmittel für den Ausbau. Wir sehen hierin keine tragfähige Lösung für die bestehenden Verkehrsinfrastrukturen.
Die geplanten Maßnahmen sind aus unserer Sicht unzureichend, um den gestiegenen Anforderungen an die Verkehrsführung gerecht zu werden. Eine zukunftsorientierte Verkehrspolitik muss die Bedürfnisse aller Verkehrsteilnehmer berücksichtigen, Maßen an Kapazitäten bieten und klare Prioritäten setzen. Die bisherigen Vorschläge antizipieren keine positive Entwicklung, sondern werfen Fragen auf, wie wir eine nachhaltige und effiziente Verkehrslösung erreichen können.
Wir kritisieren die Prioritätensetzung der Stadtverwaltung und werden das Thema im Stadtrat erneut aufrufen, um zu klären, welche konkreten Schritte zur Verbesserung der infrastrukturellen Situation am Wasaplatz erforderlich sind. Dies bleibt ein zentrales Anliegen für uns in den kommenden Sitzungen.
Quellen: Presseerklärung Team Zastrow | Saechsische.de | DNN | unser Antrag zur Beseitigung der Verkehrsprovisorien rings um die Carolabrücke
Fazit
Zusammenfassend bleibt für uns klar, dass die Übernahme der Kosten für den Terrorschutz und die Beseitigung der Verkehrsprovisorien für uns zentrale Anliegen sind. Zugleich sehen wir bei den Themen Veranstaltungsschutz und Campuslinie weiteren Klärungsbedarf und erwarten eine nachvollziehbare Prioritätensetzung. Wir werden diese Themen im Stadtrat weiter aufrufen, auf nachvollziehbare Entscheidungen drängen und die Stadtverwaltung dort, wo es nötig ist, zur weiteren Klärung auffordern.
Team Zastrow: Einfach machen!

