Bereits im vergangenen Jahr machte die Stadtverwaltung Schlagzeilen, weil
die zuständige Bürgermeisterin Jähnigen (Grüne) plante viele Brunnen nicht
anzuschalten, um Geld zu sparen. Erst der massive Protest der Bürger
brachte ein Einlenken.

Ein Jahr später das gleiche Bild. Bis auf wenige Ausnahmen sprudeln Ende
Mai keine Brunnen.. Noch immer liest man auf der Webseite der Stadt :
„Brunnen prägen das Stadtbild, schaffen Lebensqualität und sind von
städtebaulich-historischer Bedeutung. Sie bringen Leben in das Stadtbild
und sind meistens das Schmuckstück einer Parkanlage oder eines
Straßenzuges.“

Team Zastrow hat deshalb erneut, wie bereits vor einem Jahr, einen Antrag
eingereicht, der die Brunnen zum Thema macht.


Dazu Holger Zastrow: „Bei der Bürgermeisterin Jähnigen ist überhaupt keine
Lernkurve festzustellen. Vor einem Jahr gab es wochenlang Zoff um die
Brunnen und erst der massive Protest der Bürger führte zum Einlenken. In
diesem Jahr verkündete man noch im März Normalbetrieb bei den Brunnen. Das
war allerdings eine Täuschung der Öffentlichkeit. Ein Rundgang durch die
Stadt zeigt, fast alle Brunnen sind Ende Mai noch immer nicht in Betrieb.
Erneut sind es „Spargründe“ und man glaubt seinen Augen nicht, der „späte
Frühling“ als Begründung. Seit Wochen strahlt die Sonne, sind Touristen in
der Stadt. Ostern, 1. Mai, Dixieland, Frühlingsfest und am vergangenen
Wochenende dann Pfingsten. Alle diese Gelegenheiten wären Grund genug, dass
man alles tut, um die Stadt attraktiv zu machen und „Leben ins Stadtbild“
zu bringen. Während angeblich kein Geld für Brunnen da ist, wird aber
zeitgleich über Nebelduschen in der Innenstadt geschwafelt und in der
Seestraße wieder mit Gestrüpp auf Holzpaletten Grün simuliert, vorm
Kulturpalast Pop-Up-Grün aufgestellt. Das Umfeld des Kristallpalastes soll
mit Millionen Euro wassersensibel gestaltet werden. Dinge, die so
widersprüchlich sind, dass kein normaler Mensch sie versteht.“


Dazu ergänzt Holger Zastrow: „Wir werden der zuständigen
Umweltbürgermeisterin Jähnigen (Grüne) beim Thema Brunnen wieder Druck
machen und dafür kämpfen, dass zeitnah alle rund 100 Dresdner Brunnen
wieder sprudeln. Inzwischen muss man an der Kompetenz der Bürgermeisterin
nicht mehr zweifeln. Ihr fehlt offenbar jegliche Kompetenz. Die Brunnen
weiter in ihrer Zuständigkeit zu lassen, das halten wir für falsch. Wir
fordern den Oberbürgermeister auf, die Zuständigkeit in der Stadtverwaltung
für die Brunnen zu ändern. "

F.d.R.d.A.

Thomas Blümel
Geschäftsführer
Fraktion Team Zastrow
0351 4881030